Tracklib.com – auf einfache Weise Samples verwenden

Tracklib ist ein Musikdienst, mit dem Produzenten Originalmusik probieren und die Samples für den offiziellen Gebrauch freigeben lassen können. Die Plattform wurde mit dem Ziel gegründet, rechtliche und ethische Probleme im Zusammenhang mit Sampling und Musikfreigaben zu lösen.
In einer Art Spotifiy, bzw. Amazon Music, kann man sich durch etliche Werke Künstler und Bands aller Möglichen Genres wühlen und anhören, welches man dann unter bestimmten Voraussetzungen zum Samplen verwenden kann.
Hierzu ist eine monatliche Grundgebühr von $5,99 bis $29,99 pro Monat, damit kann man erst mal 5 bis 35 Tracks runterladen und mit ihnen experimentieren. Die Tracks selbst sind in die Kategorien A, B und C eingeteilt, je nach Kategorie muss man einmalig $50 bis $1500 bezahlen um mit dem Sample einen eigenen Track zu veröffentlichen, je nach länge des verwendeten Samples ist dann noch eine prozentuale Beteiligen am Erlös aus Verkäufen des Tracks fällig.
Zu den Original-Master-Aufnahmen auf Tracklib gehören Musik von Künstlern wie Bob James, Louis Armstrong, Billie Holiday, Sly und Robbie, Ray Charles aus verschiedenen Genres wie Jazz, R & B / Soul, Reggae, klassischer Musik, Rockmusik und Hip Hop. Der Katalog enthält auch bisher unveröffentlichte Aufnahmen von Isaac Hayes.


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Tracklib bietet auch einen 14-tägigen Schnupperkurs an, um den Service erst mal auszuprobieren. Seine Kreativität kann man monatlich in einem Beatcontest vorstellen, bei dem mit einem von Tracklib ausgewähltem Track ein eigener 60-Sekunden Track erstellt werden soll.

Wie schon erwähnt ist, wenn man einen Song veröffentlichen will eine Lizenzgebühr fällig. Das war es aber noch nicht. Man muss den Song bei Tracklib hochladen und angeben welches Sample man von welcher Stelle des Originals verwendet haben, man muss seine IPI Nummer(Interested Parties Information) angeben, dazu ist eine (kostenpflichtige) Mitgliedschaft zum Beispiel bei der GEMA notwendig, weiter muss sich der Künstler sein Werk bei der GLV registrieren.
Ob sich der Aufwand lohnt? Ohne diese Schritte ist eine Veröffentlichung nicht möglich.


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Aber man muss sagen, die Auswahl an Tracks ist beachtlich. Die Genres gehen los von Blues über Klassik, Rock, Country, Jazz, Funk, Soul und Reggae. Fündig wird man dort bestimmt. Von einigen Tracks gibt es sogenannte Multitracks, d.h. es sind die einzelnen Tonspuren (Bass, Drums, …) verfügbar, jedoch muss jeder Track separat erworben werden.

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